Rückblick. Ravensburg

Freitagmorgen um halb zehn in Berlin, mein erster von zwei Zügen nach Ravensburg über Ulm ist ziemlich überfüllt. Meinen ersten freien Sitzplatz habe ich bereits verschenkt, ich benötige für einige Dinge eben immer etwas mehr Zeit als andere, also auf zum nächsten..

Die Zugfahrt selber verging gefühlt ziemlich schnell, ich vermute dadurch das ich mich auf der gesamten Reise über mit einer Dame die im selben Abteil saß, gespannt und interessiert unterhielt.
In Ravensburg angekommen, ging es erstmal mit einer Taxi und einem Humorvollen Taxifahrer zum Hotel.. noch einmal schlafen und dann geht´s auch endlich los mit dem ersten Workshop für das Jahr 2016.

Nach einer für mich entspannten Aufbauphase der Vertikaltücher, denn die Tücher wurden für mich gehangen und ich konnte mich entspannt zurücklehnen und das emsige treiben beobachten.

Anika beim hängen der Tücher..
Anika beim hängen der Tücher..

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Anika, ich bin mir selber gar nicht so sicher, ob ich es mir auch zu getraut hätte die Tücher in so einer beeindruckenden Art und Weise zu hängen.

Um 10.00 Uhr am Samstag ging es los, alle Teilnehmer waren vollzählig, also auf geht´s mit der Aufwärmung.

Vereinzelt versuchten sich ein paar Stimmen gehör zu verschaffen mit der Sorge ob denn jeder nach der Erwärmung noch genügend Kraft hätte für den eigentlichen Workshop am Vertikaltuch.
Aber keine Bange, bei mir ist noch niemand vor Erschöpfung vom Tuch gefallen, allerdings ist ein Muskelkater öfters die Regel,.. also weiter geht´s.

Einige Grundübungen später erklomm jeder die Tücher und lernte von mir wie man sich ins Tuch stellt, legt bzw. bewegt.
Und eh man sich versah vergingen die ersten 3 Stunden Workshop wie im Fluge.

ravensburg (2 von 5)
austesten einer neuen Wicklung für den Spagat..

In der zweiten Gruppe an diesem Tage ging es etwas flotter zu Sache, alle Grundlagen waren geklärt und auf ging es, nein.. wohl eher hinab mit den ersten Abfallern am Vertikaltuch.
Ein paar Abfaller sowie eine neue Variante für den Spagat später, ging auch dieser Workshop dem Ende entgegen und damit hieß es auch Feierabend für mich.

2x mal 3 Stunden Workshop am Tag ließen auch meine Kräfte schwinden, also hieß es nur noch etwas essen, einen Film schauen und schwupp die wupp war ich eingeschlafen.

Egal ob in der ersten oder zweiten Workshop Gruppe am Sonntag, alle Teilnehmer waren vollzählig und mit großem Elan dabei, aber es lies sich nicht drüber weg täuschen das die restlichen körperlichen Reserven der Teilnehmer, denen eines Eimers zähen Klebers entsprachen..

Alle Teilnehmer aus dem Anfängerkurs..
Alle Teilnehmer aus dem Anfängerkurs..

Ich fand es großartig zu zusehen das niemand trotz der ungewohnten Anstrengung aufgab, Vertikaltuch ist gerade für Anfänger noch sehr anstrengend und Kräfte zerrend.
Aber wenn man erstmal diesen Berg erklommen hat und der Körper sich an die neuen Bewegungen gewöhnt, so wird man eines Tages förmlich fliegen lernen.

Nun ist nach 6 intensiven Stunden am Vertikaltuch auch dieser Tag vergangen, glücklich aber auch selber mit einem leichten Muskelkater sitze ich nun am Montagvormittag wieder im Zug und trete meine Rückreise an, während ich diese Zeilen schreibe und die Landschaft an mir vorbei zieht.

Auf wiedersehen Ravensburg und bis zum nächsten mal im April.. 🙂

1 Kommentar zu “Rückblick. Ravensburg

  1. Superschön geschrieben. Gott sei Dank hast Du nicht die Horror Nacht im Hotel erwähnt
    Wir sind jedenfalls jedes Mal begeistert von dir

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