Training? Wie geht das? Teil 2

In meinem Artikel: Training? Wie geht das? Teil 1 habe ich begonnen ein kurzes, sagen wir, Trainingsrezept zu beschrieben. Die ersten beiden Punkte habe ich im oben verlinkten Artikel bereits beschrieben und nun geht es um Punkt 3. Richtige Entwicklung ab den Grundlagen und 4. Bewegungstechniken für einen eigenen Act nutzen.

3. Richtige Entwicklung ab den Grundlagen
Ich kann an dieser Stelle immer wieder betonen wie wichtig die Grundlagen eines jeden Requisits sind, stehen diese und ist die Basis gut ausgebildet so kann es danach losgehen mit den ersten komplexeren Bewegungsabläufen. 
Sehr gut lässt sich dieser Punkt anhand von zwei meiner Tutorials beschreiben, wie beispielsweise der Abfaller „Große Mühle“, beide der hier verlinkten Videos zeigen zunächst einmal die Grundlagen Anhand der Grundwicklung aus dem ersten Video für den Abfallen und das zweite Video baut auf die Grundlagen des jeweiligen ersten auf.

Natürlich sind die jeweiligen Bewegungstechniken von unterschiedlichen Requisiten verschieden und ich kann derzeit nur Videos von diversen Tricks am Vertikaltuch produzieren. Dennoch sind die Prinzipien an jedem Requisit gleich und lassen sich gleichermaßen anwenden.



4. Bewegungstechniken für einen eigenen Act nutzen
Und nun werden wir kreativ, sitzen die ersten Tricks und steht die Kondition/Ausdauer so kann man damit beginnen seine erste eigene Choreografie an seinem jeweiligen Requisit zu entwickeln. 
Um überhaupt erstmal auf Bewegungsideen für einen eigenen Act zukommen, empfehlen sich verschiedene Improvisation´s Übungen.

Übung 1 – Musik -

5 – 10 min zu einer beliebigen Musik am eigenen Requisit bewegen ohne zwischen zeitlich abzugehen oder zu pausieren.. es sei denn es ist Bestandteil der Improvisation.
-> Um Bewegungsabläufe, verschiedene Übergänge bzw. komplett neue Tricks zu erforschen eignet sich diese Übung hervorragend

Übung 2 – Gefühl/Emotionen-
5 – 10 min eine kurze Choreografie am Vertikaltuch unglaublich „schwer“, sehr „fröhlich“ oder auch „behäbig“ bzw. durch improvisieren.
-> Diese Übung eignet sich sehr gut um einen eigenen Ausdruck für seinen Act zu entwicklen. Bzw. Ideen für einen eigenen Ausdruck zu finden.

Übung 3 – Tempowechsel –
Anhand von einer kurzen Choreografie und bspw. mit einen Trainer/Coach durch klatschen oder rufen das Tempo der jeweiligen Choreografie wechseln..
Dies kann man noch zusätzlich damit verfeinern indem man für einmal klatschen, die Bewegung verlangsamt und zweimal klatschen die Bewegungen beschleunigt.

Diese Übungen sind nur eine kleine Auswahl von Übungen die man beim experimentieren und forschen der eigenen Kreativität anwenden kann.
Wichtig hierbei ist, dass man sich in jeder Übungen wohl fühlen sollte und ebenso mit ganz viel Spaß herangeht, nix ist schlimmer als erzwungene Kreativität.

Ich hoffe Dir hat mein Artikel gefallen, gib mir sehr gern Deine Anmerkungen in die Kommentarzeile oder ein Like auf Facebook, denn es gibt nix Motivierendes für mich als wenn ich sehe das Dir meine Inhalte gefallen und vielleicht sogar helfen um in Deinem Sein als Akrobat voran zu kommen.
Ich werde zum Thema Training in den kommenden Wochen ganz sicher noch weitere Artikel verfassen wie bspw. Trainingspsychologie und Sicherheit im Training.

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