Videobeschreibung

In diesem Video wird gezeigt, wie ein Vertikaltuch an einem Abseilachter
oder an einer Vertikaltuch-Glocke befestigt werden kann.
Der Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf der Wicklung selbst, sondern vor allem auf dem Thema
Materialsicherheit.

Ein zentraler Hinweis des Videos ist, dass eine zu feste Verbindung zwischen Tuch und Metallmaterial
langfristig problematisch werden kann. Je stärker sich die Verbindung festzieht, desto höher kann die
Belastung an dieser Stelle werden. Deshalb wird empfohlen, das Vertikaltuch nach jedem Training,
Kurs oder Workshop wieder vom Abseilachter oder von der Vertikaltuch-Glocke zu lösen.

Der Fokus liegt auf:

  • Befestigung des Vertikaltuchs am Abseilachter
  • Befestigung des Vertikaltuchs an der Vertikaltuch-Glocke
  • Unterschied zwischen Ankerstich und Mastwurf
  • bewusstem Umgang mit Materialspannung
  • regelmäßigem Lösen der Verbindung nach dem Training
  • Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit Tuch und Hardware
  • praktischem Nachvollziehen der Wicklungen vor der Belastung

Für den Abseilachter wird eine Variante ähnlich dem Ankerstich gezeigt.
Für die Vertikaltuch-Glocke wird der Mastwurf verwendet. Dabei wird darauf hingewiesen,
dass die Wicklung zu Beginn noch etwas locker wirken kann, sich aber unter Zug nach den ersten Belastungen festzieht.

Für die Trainerausbildung ist dieses Video besonders wichtig, weil es den Blick auf einen Bereich lenkt,
der im Unterricht oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: Materialpflege, Kontrolle und Verantwortung.
Es eignet sich gut, um über sichere Vorbereitung, regelmäßige Prüfung und den bewussten Umgang mit Aufhängung,
Tuch und Verbindungsmaterial zu sprechen.

Wichtig für die Praxis: Die gezeigten Wicklungen sollten vor der eigenen Belastung mehrfach in Ruhe nachvollzogen
und kontrolliert werden. Gerade bei Material- und Sicherheitsfragen gilt: Nicht nur wissen, wie etwas funktioniert,
sondern auch verstehen, warum eine bestimmte Handhabung sinnvoll ist.


Videobeschreibung

In diesem Video werden zwei einfache Anfängerfiguren am Vertikaltuch über den Fußknoten vorgestellt: Meerjungfrau und Lotus.

Beide Figuren eignen sich gut, um nach den ersten Grundlagen wie Klettern und
Fußknoten erste einfache Positionen im Tuch aufzubauen. Gezeigt wird der Einstieg
über den doppelten Fußknoten, wobei beide Figuren grundsätzlich auch mit dem
einfachen Fußknoten möglich sind.

Der Fokus liegt auf:

  • sauberem Aufbau aus dem Fußknoten
  • Orientierung im Tuch
  • einfacher Figurenentwicklung für Anfänger:innen
  • beidseitigem Üben
  • sicheren Auflösungen
  • typischen Stolperstellen beim Lotus

Besonders beim Lotus wird auf zwei wichtige Sicherheitsaspekte hingewiesen:
Die Pole sollte korrekt in der Kniekehle liegen, und das Standbein im Fußknoten
muss aktiv aufgestellt bleiben, damit die Position stabil und sicher bleibt.

Das Video eignet sich als didaktisches Beispiel dafür, wie aus einer einfachen Grundtechnik
erste kleine Figuren entstehen können ohne die Teilnehmer:innen zu überfordern.


Videobeschreibung

In diesem Video wird eine kurze Abfolge am Vertikaltuch über den doppelten Fußknoten vorgestellt.
Die Sequenz ist relativ simpel aufgebaut und eignet sich gut, um erste Übergänge und kleine Figuren aus dem Fußknoten heraus zu entwickeln.

Gezeigt wird die Abfolge über eine Seite, mit dem Hinweis, sie im Sinne des beidseitigen Trainings
später auch auf der anderen Seite zu üben.

Der Fokus liegt auf:

  • Aufbau aus dem doppelten Fußknoten
  • Orientierung der beiden Tuchbahnen am Körper
  • sauberem Sortieren von Vorder- und Rückentuch
  • Übergang in eine Meerjungfrau-Position
  • bewusstem Lösen und Umsetzen eines Fußknotens
  • sicherer Rückführung und Auflösung der Figur

Die Abfolge kann außerdem als methodische Grundlage für weitere Figuren und Variationen genutzt werden.
Sie zeigt gut, wie aus einer einfachen Fußknotenposition eine kleine Bewegungssequenz entstehen kann,
die später erweitert oder mit anderen Elementen kombiniert werden kann.

Für die Trainerausbildung ist das Video besonders interessant, weil es zeigt, wie man einfache Figuren nicht isoliert,
sondern als kleine technische Verbindung unterrichten kann: mit klarer Orientierung, nachvollziehbarem Aufbau
und einer sicheren Auflösung.


Videobeschreibung

In diesem Video wird eine weitere Variante für die Figur Fledermaus am Vertikaltuch gezeigt.
Genau genommen geht es um einen alternativen Eingang in die Fledermaus über zwei Fußknoten.

Die Figur selbst ist relativ einfach, bei dieser Variante ist jedoch die Seitigkeit besonders wichtig.
Der Ablauf wird beispielhaft über die rechte Seite gezeigt und sollte später auch auf der linken Seite geübt werden.

Der Fokus liegt auf:

  • Aufbau aus zwei Fußknoten
  • bewusster Orientierung zur rechten oder linken Seite
  • korrekter Führung der Tuchbahnen am Rücken
  • Entstehung des Kreuzes im Rücken
  • sicherem Übergang in die Fledermaus
  • kontrollierter und sauberer Auflösung der Figur
  • beidseitigem Training

Besonders wichtig ist bei dieser Variante der Ausstieg.
Da sich die Tücher im Rücken anders kreuzen als bei einem klassischen Eingang, kann die Figur nicht einfach standardmäßig aufgelöst werden.
Stattdessen muss das Kreuz im Rücken bewusst gelöst werden, damit die Teilnehmer:innen sicher aus der Position herauskommen.

Für die Trainerausbildung ist das Video besonders wertvoll, weil es zeigt, wie kleine Veränderungen im Eingang
die gesamte Logik einer Figur verändern können. Es eignet sich gut, um über Seitigkeit, Tuchführung,
Orientierung und sichere Auflösungswege
zu sprechen.


Videobeschreibung

In diesem Video wird die Figur Halbmond am Vertikaltuch gezeigt — inklusive einer kleinen Variation,
die als Back Balance bezeichnet wird.

Der Einstieg kann sowohl aus dem einfachen als auch aus dem doppelten Fußknoten erfolgen.
Ausgehend vom Fußknoten wird durch beide Tücher hindurchgestiegen, anschließend wird das vordere Tuch gegriffen
und der Körper schrittweise in die Halbmond-Position geführt.

Der Fokus liegt auf:

  • Aufbau aus dem einfachen oder doppelten Fußknoten
  • Orientierung zwischen den beiden Tuchbahnen
  • gezielter Einsatz des freien Beins als Richtungsgeber
  • sauberem Weiterrollen in die Halbmond-Position
  • Entwicklung einer Variation aus der Grundfigur
  • kontrollierter Auflösung in Blickrichtung
  • Sicherheitsbewusstsein beim selbstständigen Üben

Der Name Halbmond entsteht durch die Form des Tuches in der Endposition.
Für die Variation Back Balance wird die Bewegung zunächst weitergeführt, dann auf halbem Weg gestoppt
und das freie Bein zwischen Tuch und gewickeltem Bein hindurchgeführt.

Für die Trainerausbildung ist das Video besonders interessant, weil es zeigt, wie aus einer klaren Grundfigur
eine einfache Variation entwickelt werden kann. Gleichzeitig eignet sich die Figur gut, um über
Richtungsgebung, Körperorientierung, Bewegungslogik und sichere Auflösung zu sprechen.

Wichtig für die Praxis: Beim Ausprobieren sollte auf eine sichere Trainingsumgebung geachtet werden.
Dazu gehören eine geeignete Matte, eine niedrige Arbeitshöhe zu Beginn und gegebenenfalls eine zweite Person,
die beim Erarbeiten der Figur unterstützen kann.


Videobeschreibung

In diesem Video wird die Figur Footlock Roll am Vertikaltuch vorgestellt.
Dabei handelt es sich um eine kleine Bewegungsabfolge aus dem Fußknoten, die mit dem
doppelten Fußknoten durchgeführt werden kann.

Gezeigt wird der Ablauf beispielhaft aus dem rechten Fußknoten. Das zweite Tuch wird unter die linke Schulter gelegt,
mit der rechten Hand gehalten und der Körper anschließend dem freien Bein folgend seitlich eingerollt.
In der Endposition kann das freie Bein gestreckt oder angewinkelt werden.

Der Fokus liegt auf:

  • Aufbau aus dem einfachen oder doppelten Fußknoten
  • Orientierung zur Körpermitte und zur freien Tuchbahn
  • Führung des zweiten Tuchs unter der Schulter
  • seitlichem Einrollen entlang des freien Beins
  • klarer Endposition mit gestrecktem oder angewinkeltem Bein
  • kontrolliertem Rückweg aus der Figur
  • Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Figuren

Der Footlock Roll eignet sich gut als kleine Übergangsfigur oder Bewegungsvariation über den Fußknoten.
Die Abfolge ist relativ simpel, bietet aber viel Potenzial für weitere Variationen und Kombinationen.

Für die Trainerausbildung ist das Video besonders interessant, weil es zeigt, wie aus einer einfachen Fußknotenposition
eine kleine Bewegungssequenz entstehen kann. Gleichzeitig eignet sich die Figur gut, um über
Tuchführung, Orientierung, seitliches Rollen, Bewegungsrichtung und kontrollierte Rückführung zu sprechen.